Montag, 27. November 2017

Beginn der Konstruktionsarbeit

12.10.2017


Nach Festlegung des Laserschweißtermins in Wien wurde mit dem Fertigen einer Abdeckung der Brennräume für den Schutz gegen Schweißspritzer begonnen.
Dies gelang relativ schnell ohne großen Aufwand. Nach dem Erfüllen der Tätigkeit konnte gleich zum konstruktiven Teil der Diplomarbeit mit dem Beginnen der Handskizzen übergegangen werden.  

Risse im Motorblock!

06.10.2017



Nach dem Waschen aller Motorteile offenbarte sich ein weiterer grober Schaden. Am Motorblock befanden sich einige feine Risse und eine tiefe Ausschlagung.


Zusammen wurde versucht eine Lösung für dieses neue große Problem zu finden. Dazu fand eine Begutachtung von den Betreuungslehrern statt. 





















Nach kurzer Diskussion fiel der Entschluss, den Motorblock in Wien bei der Firma Jutz laserschweißen zu lassen. Der Termin wurde auf den 08.11.2017 festgelegt.


Samstag, 11. November 2017

Bereit für die Vermessung

28.09.2017

Da in der letzten Einheit bereits das Stirnrad der Nockenwelle abgezogen wurde, konnte gleich der weitere Ausbau der Nockenwelle in Angriff genommen werden. Dafür war zuerst die Demontage der Öl- und Benzinpumpe, welche über die Nockenwelle betrieben und gesteuert werden, notwendig.

Nach erfolgreichen Ausbau kam an der Führung des Laufschuhs der Benzinpumpe ein leichter Schaden zum Vorschein. Die Schiene befand sich nicht in der richtigen Position und der Laufschuh konnte daher keine einwandfreie Gleitbewegung ausführen. 


Das Herausziehen der Nockenwelle gelang ohne Probleme.
Als nächsten Schritt stand der Ausbau der Kurbelwelle an.
Um diese aus dem Motorblock demontieren zu können wurden zuerst die Lager ausgebaut und im Anschluss die wenigen Befestigungsschrauben abgeschraubt. 
Nach diesen schnell zu erledigenten Handgriffen war es nun möglich, die Kurbelwelle mit den dazugehörgien Kolben aus den Motorblock zu ziehen.

Zum Schluss wurden noch die verbleibenden Ventilstößel aus dem Motorblock herausgenommen.
Damit wurde die Zerlegung abgeschlossen und die Motorkomponenten konnten für die anschließende Reinigung abgepackt werden.





 

Freitag, 27. Oktober 2017

Rostventile entfernen

21.09.2017


Nach dem Verstauen der Karosserie ging es mit der verbleibenden Arbeit am Motor, um die Vermessung und Konstruktion starten zu können, weiter. Begonnen wurde mit dem Ausbau der verosteten Ventile.




Dafür war zuerst das Entfernen der Ventilfeder notwendig


Beim ersten Versuch mit einer Zange lieferte diese nicht genug Kraft, um die Feder aus der Verankerung zu lösen.

Zum Glück fanden wir fachmäßiges Werkzeug in Form eines Ventilfederspanners, mit dem die Feder ohne großen Aufwand zusammengedrückt und der Ventilschaft nach oben gedrückt werden konnte. Dadurch lag der Ventilkeil frei, der sich mit einen Magnetstab herauslösen ließ.





Aufgrund des bereits erwähnten Rosts war ein anschleifen einiger Ventilschäfte notwendig, um den Ausbau dieser Ventile bewerkstelligen zu können.




Trotz dieser Maßnahme musste zusätzlich Druck ausgeübt werden, um das Ventil aus dem Block zu entfernen. Dazu wurde die Kurbelwelle bzw. Nockenwelle gedreht, wodurch sich der Schaft nach oben bewegte. Nach einer Umdrehung war es notwendig, den Hubweg durch einsetzen diverser Hilfsteile mit verschieden Breiten (z.B Imbussschlüssel oder Hammer) zwischen Ventilstößel und Schaft zu vergrößern.



Dieser Vorgang musste solange wiederholt werden, bis das Ventil sich durch kräftiges herausdrehen mithilfe einer Zange am Ventilteller schlussendlich aus den Motorblock ziehen ließ.



Nach Ausbau aller Ventile wurde die Demontage der Nockenwelle vorbereitet. Die Nockenwelle steuert hierbei die Ölpumpe, wodurch die Position der Wellen zueinander durch eine Körnung markiert werden musste.    

Somit konnte das Nockenwellenrad abgebaut werden
Dafür wurde der Abzieher Rad angesetzt, die Schraubenverbindung gelöst und schließlich abgezogen.
 Die Dokumentierung der Schraubenpositonen durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen!
Danach wurde noch einmal die Ölwanne abgeschraubt, die für den Transport zur HTL Weiz wieder festgeschraubt wurde.
Am Ende des Tages fehlten damit nur noch der Abbau der Ölpumpe und der Benzinpumpe für die Vollendung der Vorbereitung des Nockenwellenausbaus.